14. - 20. Oktober 2018: Cape Pioneer Trek in Süd Afrika             Team Staub Bulls mit Christine Staub und Marco Schär


Gesamtübersicht - Team Staub in Kategorie mixed Team auf Rang 4, Overall 48

 

 

Tag

Datum

Stage

Was

Km

Höhen-meter

Zeit

Tages Rang Kat.

Tages Rang Overall

Gesamt Rang Kat.

Gesamt R. Overall

So

14.10.

Prolog

Point Pursuit

15.3

515

0:34:42

5.

66.

5.

66.

Mo

15.10.

1

Gondwana Glory

97.0

1’835

5:13:45

4.

61

4.

60.

Di

16.10.

2

Outeniqua Odyssey

106.0

2’025

6:04:51

4.

51.

4.

53.

Mi

17.10.

3

Saasveld Single Track

36.4

880

1:47:19

4.

63.

4.

52

Do

18.10.

4

Montagu Mettle

115

2’100

5:44:44

4.

50.

4.

52

Fr

19.10.

5

Swartbeerg Showdown

97

2’650

5:41:26

4.

52.

4.

50.

Sa

20.10.

 

Stage 6

Chandelier Champagne

64

1’100

3:09:44

4.

52

4.

48

 

 

 

Total

530

11'105

28:16:30

 

 

 

 

 

Sa 20. Okt. 2018 - Stage 6 Chandelier Champagne - Schlussetappe

Chrigä berichtet von der Schlussetappe:

"Wir sind glücklich mit unseren neu kennengelernten Sports-Freunden aus Österreich und Deutschland ins Ziel gefahren! Wir wollten einen guten Start hinlegen damit wir schnell und gut wegkommen! Das war die klare Anweisungen von meinem Teampartner. Ich habe ihm versprochen, dass ich mein BESTES gebe werde. Gesagt getan, ich trat nochmals in die Pedalen was das Zeug hielt! Und so kamen wir schnell weg. In den Anstiegen war ziemlich "Saures" spürbar, dennoch versuchte ich immer dran zu bleiben! Es ging auf und nieder immer wieder! Es wäre eine traumhafte Landschaft gewesen. Davon bin ich nicht nur überzeugt, aber gesehen habe ich nichts davon. Mein Blickwinkel beschränkte sich auf das Vorderrad meines Bikes und dem Hinterrad von Marco 😂. Tolle Strecke mit coolen Trails und am Schluss folgte eine Gerade auf welcher mich Marco puschte wie in der Startphase. Es hatte sich gelohnt, wir holten unsere Kollegen aus der Nachbarländer wieder auf. Leider hat es bei den Mix Team nicht aufs Podest gereicht. Wir sind aber vollkommen zufrieden mit unserem starken 4. Rang. Wir haben nicht den dritten Rang verloren, sondern den vierten gewonnen und auch für diesen muss man ununterbrochen zügig und konzentriert unterwegs sein! Auch sind wir sehr dankbar, gesund und heil im Ziel angekommen zu sein! Wir hatten auf allen Strecken keinen defekt, obwohl unser Material ziemlich stark gelitten, aber gehalten hat!

 

 

 

Wir haben eine unglaublich tolle Woche erleben dürfen! Viele neue Eindrücke von der Natur, von den Menschen die hier leben, von den einheimischen Tieren nehmen wir mit nach Hause. Auch haben wir tolle neue Leute kennengelernt!
Die Organisation Cape Pioneer war grossartig. Alle Funktionäre waren hilfsbereit und rund herum zuvorkommend! Da könnten wir Europäer noch was dazu lernen!

 

HERZLICHEN DANK an ALLE die mit uns gelitten und von zuhause mit gefiebert haben! Die unzählig vielen Nachrichten haben uns sehr gefreut und täglich neu motiviert! 

 

Morgen werden wir mit dem Auto zurück nach Kapstadt fahren zu unserem Schweizer Guesthouse, wo wir bereits zu Beginn waren. Am Montag sehen wir vor Kapstadt zu besichtigen. Am Dienstag freuen wir uns, wieder in die Schweiz zurückzukehren. Wir lassen euch alle via Webseite herzlich Grüssen.
Eure Chrigä und Marco"

Herzliche Gratulation an Chrigä und Marco für ihre grossartige sportliche Leistung in Südafrika. Wir freuen uns auf Eure Rückkehr in die Schweiz!! 




Fr 19. Okt. 2018 - Stage 5 Swartbeerg Showdonw - Königsetappe - Platz 4 gehalten

gut ist, dass sie noch lachen können!

Die Königsetappe war in vielerlei Hinsicht die absolut härteste Etappe. Alle Athleten, die diese Etappe heil überstanden haben, können sich sehr glücklich schätzen. Die nachfolgende Zielfoto ist selbstredend.


Nachdem sich Chrigä wieder aufgewärmt hat, berichtet sie, dass der heutige Tag einer der schwierigen gewesen sei. Wie angekündigt habe es geregnet. In der Startphase wurde ein sehr hohes Tempo angeschlagen, als wäre es der erste Renntag oder ein Eintagesrennen. Das Ziel der Tagesetappe war weit oben auf dem Berg. Im Ziel angekommen tat man gut daran, alle Kleider, die man bzw. frau auf sich hatte anzuziehen. Es ging dann wieder 15 km hinunter, was unwesentlich schwieriger als das Hinauffahren war. Der Sammelpunkt war in einem Restaurant, so es Verpflegung gab und der Bus mit dem Rucksack mit trockenen Kleider - so war es der Plan - sollte dort sein. Eine herausfordernde Etappe, mit dauerndem Nieselregen,  rutschiger Untergrund und ein extrem  "zächer" Streckenverlauf,  Auf den letzten rund 8 Kilometer waren rund 900 Höhenmeter auf einen Kiesweg den Berg hinauf zurückzulegen. Wind und Nebel nahmen im gleichen Ausmass zu. Mentale Stärke waren gefragt wie noch nie in diesem Wettkampf. Mit der Überwindung aller Höhen und Tiefen ist das Staub-Team im Ziel angekommen, d.h. hiess aber noch nicht, dass die Etappe überstanden war. Chrigä ist näher an den Anschlag ihrer Kräfte gekommen als Marco. Er war körperlich bisher top in Form, fand dann das Biken irgendwann auch nicht mehr so cool wie auch schon. Mit dem zusätzlich als Schutz abgegebenen Plastik fuhr das Hirzler-Team wieder den Berg hinunter. Es spritze sehr stark und es wären Scheibenwischer mit integrierter Waschanlage an der Brille gut gewesen. Es war windig, neblig, regnete und - O-Ton - "arschkalt". Plötzlich kamen viele Fahrzeuge den Berg hinauf, Krankenwagen, Polizeiautos und auch unser Bus und den Berg hinauf entgegen bzw. kreuzten uns. Was ist passiert? Wie sich später herausstellte wurde das Rennen offensichtlich abgebrochen. Die hinteren Fahrer mussten oder durften dann auch nicht mehr den Berg hoch fahren. Die Zeit Rennzeit wurde ebenfalls unten gestoppt, d.h. der Bergpreis nützte nichts. Schade um die nutzlos eingesetzte Energien. Aber das Staub-Team ist bekanntlich "hart im nehmen".

Im Restaurant ziemlich durchfroren angekommen war der Bus vom Leute herunterholen noch nicht zurück und daher auch der Rucksack mit den trockenen Kleider nicht da. Der Empfang war sehr herzlich. Mit Decken eingehüllt, am Feuer sitzend, wurde der stark durchfrorene Körper wieder aufgewärmt. Später dann den Rucksack mit den trockenen, warmen Kleider zu sehen, löste sehr freudige Gefühle aus (mit wie wenig doch der Mensch erfreut werden kann!). Trockene Kleider fühlten sich umso besser an, wenn man jene sah, die keine Ersatzkleider dabei hatten und weiter vor sich hin schlotterten. Das Wetter war extrem "garstig" betont Chrigä mehrfach in ihren Ausführungen. Das Thermometer sank bis auf -1 Grad. Nach einem wärmenden Bad im Hotel, kamen ihre Lebensgeister wieder zurück und nach der Massage und dem Nachtessen fühlt sie sich für die letzte morgige Etappe wieder wettkampfbereit. Die Wetterprognosen versprechen auch wieder bedeutend besseres Wetter. Das sei den Wettkämpfer sehr gegönnt.


Do 18. Okt. 2018 - Stage 4 Montagu Mettle

Chrigä berichtet: "Die heutige Etappe war so richtig Südafrika-like:  heiss, sandig, staubig, Durchqueren von Bächen und stotzige Laufpassagen ! Marco war ein wahrer Gentleman, er hat zwei Bike's hochgestossen! Spezielle Erlebnisse waren Gazellen, die 20 m vor uns über unsere Wegstrecke huschten, dies mit unglaublichen Sprüngen. Mit dem Bike bleibt frau bzw. man buchstäblich im Sand stecken! Platz 4 bringen wir nicht los - je nach Betrachtungsweise  zum Glück anderseits aber schade wegen der Podest-Nähe 😂 Nein wir sind super zufrieden mit unserem heutigen Rennen!"

 

Von den Distanzen her gilt der Donnerstag als "Köngisetappe". Blickt man aber auf Freitag, wird die heutige Etappe noch übertrumpft.



Mi 17. Okt. 2018 - Stage 3 Saasveld Single Track

 

Chrigä und Marco haben sich auf einen easy day eingestellt. Das hätte man wegen der kurzen Strecke durchaus meinen können. Doch es kam anders! Kurz ja, aber noch viel schneller 🤔alle 60 Sekunden startete ein Team.  
Dafür wurden die Athletinnen und Athleten  mit sehr vielen Single Trails belohnt! Diese erforderten allerhöchste Konzentration, um nicht irgendwie an Bäumen und Büschen hängen zu bleiben!

Für Marco's Grösse wurde es richtig eng und er musste den Kopf mehrmals ziemlich stark einziehen! Massage war heute unter freiem Himmel!!  So gibt es täglich immer wieder Überraschungen!  Das Staub Team hat den 4. Platz erfolgreich verteidigt 😉



Di 16. Okt. 2018 - Stage 2 Outeniquaodyssey

Tagesbericht

Chrigä berichtet: "Die heutige Etappe hat sich in die Länge gezogen. Manchmal fühlte man sich wie bei uns in den Wäldern😉.  Die ersten Kilometer waren  neutralisiert und dann ging’s up and down! Es gab keine lange Aufstiege wie diese typisch bei unseren Bikerennen sind. Im Gegensatz dazu fallen Steigungen immer und immer wieder an!!!

Die Strecke führte in den letzten 10 km  durch einen Trail, der  sehr hart war! Das Wetter war bewölkt, aber nur ein paar Regentropfen , dafür herrschten ideale Temperaturen von 13-18 Grad!
Für Europäer ist es schwierig auf den Links-Verkehr umzustellen. Prompt kam uns  ein Auto frontal entgegen. Allerdings haben wir einen Kreisel auch falsch durchfahren 😂🙈
Wir sind sehr zufrieden mit unserer Platzierung! 
Die Helfer und die Organisation sind einfach top! Eine ganze Schulklasse stand am Strassenrand und hat uns nicht nur angefeuert sonder auch gesungen!"



Mo 15. Okt. 2018 - Stage 1 Gondwana Glory

Tagesbericht

Interview mit Chrigä: „Erste Etappe war schon ein wahnsinniges Erlebnis (ausser der Start, welcher bis aus der Stadt neutralisiert war, habe ich eher als furchtbar empfunden) - Super Single Trail, imposante Landschaft! Und mein Ziel schon am ersten Tag erreicht: Wir haben einen Giraffen zum Greifen nahe und ein Zebra von weitem gesehen. Das war noch nicht alles -  20 m vor uns ist ein riesiges Teil, d.h. ein Strauss,  einfach so durch gerannt! 

Technische Pannen gab's keine. Allerdings bin ich in einer Kurve ausgerutscht und es hat mich buchstäblich in die Büsche abgetischt😂 

Es war sehr windig, Temperatur ideal!  Wir sind glücklich und heil und Ziel gekommen! Marco macht einen super Job, gibt mir Windschatten und ist auch mein Pacemaker 👍🏼“.



So 14. Okt. 2018 - Prolog

Bericht von Marco:Heute war es extrem abwechslungsreich. Eisenbahnschwellen, Meer, sehr technisches Gelände, Wiesen, extrem steile Strassen und das alles auf 11.5 km. 

Alles tip top gelaufen und ohne defekt oder Sturz. Jetzt gehts in die Massage. Es war kurz und heftig auf der anspruchsvollen Strecke! 

Gleichzeitig war es die erste Biketour von Chrigä und mir, die wir gemeinsam gemacht haben 😂.

Am morgen hat es noch geregnet, Rennstart war dann aber bei strahlendem Sonnenschein“



Sa 13. Okt. 2018 - Abschluss Wettkampfvorbereitung

Wettkampfvorbereitung sind heute abgeschlossen worden.

Das Wetter ist mittlerweile bedeutend besser geworden, es hat aber extrem starker Wind. 

Nach einem letztem Einfahren erfolgte das Check in! Nun sind Chrigä und Marco definitiv startklar! Sorgen bereitet dem Hirzler Team die sehr vielen Dornen nach einer Strecke von 500 m beeits in ihren Pneus steckten. Schlauchlos sei dank!


Fr 12. Okt. 2018 - Ruhetag, Umgebung geniessen

Das Wetter kann durchaus noch Bike--freundlicher werden. Anders formuliert, es hilft den Sportlern sich Ruhe zu gönnen und die Energien für den Wettkampf zu schonen.  Nach dem Morgenessen gab es ein Footing. Die Erkundungstour führte auch durch die das Shopping Maal in Mossel Bay. Im Kaffee ‚blue shed’ folgte ein fachlicher Austausch mit zwei deutschen Wettkampfteilnehmer vom Team Pioneer. Am Nachmittag folgte noch eine kurze Bike-Ausfahrt. Wichtig ist durchaus die "Ruhe vor dem Sturm" zu bewahren.


Do 11. Okt. 2018 - Ankunft im Startgeländer, Rekognoszieren

Chrigä und Marco sind von Hermanus nach Mossel Bay gefahren! Unterwegs haben sie Affen, Straussen und sogar eine Entenfamilie auf der Autobahn angetroffen! Ihr Hotel ist unmittelbar neben dem Start /Ziel Gelände! In Mossel Bay angekommen, gingen die Sportler auf eine Kaffee-Fahrt mit dem Bike! Sie rekognoszierten die Gegend und machten sich mit Südafrika vertraut! Auf ihrer Ausfahrt haben sie Delphine beobachtet! Noch können sie sich auf die Natur und die neue Umgebung konzentrieren und sich an klimatisieren.

Marco und Chrigä werden von Martin Altermatt begleitet, welcher ebenfalls am Rennen teilnimmt und aus Menzingen ZG stammt. 


Mi 10. Okt. 2018 - Ankunft in Südafrika

 

Das Wettkampf-Projekt Süd-Afrika ist gestartet! 

 

Chrigä und Marco sind gut im Wettkampfgebiet angekommen.

 

Mit dem Spezialplatz hinter dem Notausgang hat auch der überaus hohe Marco den Flug gut überstanden. Nach leicht verspäteter Ankunft und nach dem Auffinden der Mietautos verschoben sie sich zu jener Unterkunft, so sie die beiden letzten Nächte ihres mehrtägigen Wettkampfes verbringen werden. Sie setzten die Bikes zusammen und deponierten das nicht während dem Wettkampf benötigte Material.

 

Nach reihhaltigem Frühstück, machten sie sich mit der neuen Umgebung (Pinguine, Wales) vertraut und bezogen ihre Loge in einem Gästehaus in Hermanus. Die Herausforderung war es, sich an den Linksverkehr zu gewöhnen (gut gibt's beim Wettkampf kein Gegenverkehr!). Auch wurde ihnen der Unterschied zwischen reich und arm in Südafrika sehr augenfällig.  

 



 

 

Chrigä Staub und Marco Schär starten an diesem Wettkampf als Team. Mit dem Prolog über 11.5 km wird das Bike Rennen eröffnet und dann folgen 6 Tagestouren.

Die Route 2018 ist ein Höhepunkt der besten Trails und Gebiete. Der Fokus liegt auf puren Genuss, auch während

der Reisephasen, die naturgemäß etwas kürzer sind, verlagert sich der Schwerpunkt auf mehr Spaß und landschaftlich reizvolle Gebiete. Die Hinzufügung vieler neuer eingleisiger Abschnitte wird die Ausgabe 2018 zu etwas Besonderem machen.

 

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