Mit Ausdauer-Sport konnte ich mit 23 Jahren weder etwas anfangen, noch verstand ich damals während meines Sprachaufenthaltes in Vancouver, wie man morgens vor der Schule joggen gehen kann. Dass später auch ich von diesem Virus angesteckt werde, hielt ich damals für völlig unmöglich.

Als angefressene alpin Skifahrerin, konnte ich schon gar nicht verstehen, dass man als junger Mensch Freude am Langlaufen haben kann! Immer wieder machte ich mich über die ‚schmalen Latten’ lustig und wollte mit diesen lieber Speer werfen.
Mit den richtigen Worten liess ich mich dann irgendwann begeistern und so kam es zu meinem ersten Wettkampf. Als bewegungs- und experimentierfreudiger Mensch rollte ich auf den Inlines 16 km durch die Stadt Zürich. Mit hochrotem Kopf, so wie die Farbe meiner Inline Skates, kam ich völlig ausser Atem, aber überglücklich, ins Ziel.
Dieses Glücksgefühl war für mich der Grundstein für alle nachfolgenden Wettkämpfe.
Erstmals im Team of Five am Gigathlon 2000 fragte ich mich, wie ich die 28 km Inlinen wohl überstehen werde.
"Was sind das nur für Menschen die um 'Gotteswillen' alle 5 Disziplinen selber bewältigen?" Dies und vieles mehr fragte ich mich ständig.

Das Herausfordern des Körpers, das mentale Abverlangen aller Kräfte, das an-die-Grenzen-gehen, das Unmögliche möglich machen, an sich selber Glauben und das Glücksgefühl beim Ankommen im Ziel: "Du hast es geschafft! Du bist über dich hinausgewachsen!". Ich hätte nie erwartet, dass dieser Virus mich so erwischt! 

 

Ohne einen gezielten Aufbau wäre das Erbringen von sportlichen Höchstleistungen ohne nennenswerte Verletzungen über eine Zeitdauer von inzwischen bereits 15 Jahren gar nicht möglich gewesen.

Mit meinem Trainer Urs Ritter vom TG Hütten habe ich immer wieder neue Ziele und Pläne geschmiedet. Es machte riesigen Spass, neue Herausforderungen in Angriff zu nehmen und darauf hin zu trainieren, gezielt an meiner Leistungsfähigkeit zu arbeiten.

Meine Freundin Nicole Vögele ist immer wieder meine treibende Kraft und sie spornt mich zu neuen Herausforderungen an. Sie macht mir Mut und unterstützt mich dabei als Betreuerin/Supporterin an wichtigen Wettkämpfen; auf sie kann ich mich immer verlassen.

Hätte ich auch nicht die volle Unterstützung meines Ehemannes Dani (ist auch mein Servicemann und Sponsor) wären all diese tollen Erlebnisse undenkbar!

 

Herzlichen Dank auch an meine treuen Fans, die mich immer tatkräftig unterstützen.

 

Eure Christine/Chrigä/Staub :-)